Eine Bewegung des Erlaubens.
SOFT & GENTLE ist eine Einladung, Weichheit zu erforschen.
Nicht als einen Zustand, den wir erreichen müssen.
Nicht als Aufforderung, endlich loszulassen oder etwas in uns zu verändern.
Sondern als eine Bewegung des Erlaubens.
Was geschieht in dir, wenn nichts gehen muss,
damit du weicher werden kannst?
Auch das Feste darf da sein.
Auch die Unruhe.
Auch das, was dich womöglich schützt.
Auch das, was sich noch nicht bewegen möchte.
Weichheit bedeutet hier nicht, unsere Form zu verlieren. Vielleicht eher, innerhalb unserer Form wieder durchlässiger zu werden – für Bewegung, Wahrnehmung und das, was sich von selbst zeigen möchte.
To soften is not to lose your form. It is to allow movement within it.
To soften is not to lose your form. It is to allow movement within it.
Manchmal merken wir erst spät, wie viel wir halten.
Vielleicht zeigt es sich in einem Kiefer, der fest geworden ist.
In hochgezogenen oder angespannten Schultern.
In einem Druck im Kopf.
In Gedanken, die weiterkreisen.
In innerer Unruhe.
In dem Gefühl, nicht ganz zur Ruhe zu kommen.
Manchmal auch darin, dass selbst Entspannung zu etwas wird, das wir tun oder erreichen wollen.
Dass wir versuchen loszulassen.
Uns zu regulieren.
Uns zu beruhigen.
Etwas in uns zu verändern.
Doch auch das Festhalten hat seinen Platz.
Du musst nicht loslassen, um hier richtig zu sein.
Weichheit hat viele Zugänge.
Manchmal finden wir sie nicht, wenn wir nach ihr suchen.
Sondern indem unsere Aufmerksamkeit sich wieder dem zuwendet, was unmittelbar da ist.
Dem Blick in den Himmel.
Stoff auf deiner Haut.
Wind in deinen Haaren.
Einem sanftes Ausatmen.
Einer Hand an der Wange.
Einer warme Stimme.
Manchmal verändert sich etwas, ohne dass wir es bewusst herstellen.
Der Blick wird weiter.
Der Atem bekommt mehr Raum.
Etwas beginnt sich zu bewegen.
Darin liegt für mich auch Körperweisheit:
nicht immer schon zu wissen, was geschehen muss.
Wahrzunehmen.
Zu lauschen.
Und dem zu folgen, was sich zeigt. Ganz in deinem Tempo.
Wie ich arbeite
An diesem Abend verbinde ich körperorientierte Arbeit mit intuitiver Energie- und Frequenzarbeit.
Wir beginnen bei dem, was unmittelbar wahrnehmbar ist: deinem Körper, deinen Sinnen, deinem Atem, deiner Stimme, Bewegung und Berührung. Ich gebe kleine Impulse, denen du in deinem eigenen Tempo folgen kannst.
Dabei gibt es nichts, das du erreichen musst. Du kannst wahrnehmen, was sich für dich stimmig anfühlt, wo etwas in Resonanz geht – und wo nicht.
Gleichzeitig arbeite ich mit der energetischen und feinstofflichen Ebene unseres Erlebens. Ich verbinde mich intuitiv mit dem gemeinsamen Raum und lasse mich von dem führen, was sich dort zeigt. Dabei beziehe ich auch eine Bewusstseinsebene mit ein, die ich als Verbindung zum höheren Selbst erlebe.
Daraus können Bewegungen, Bilder, Worte oder Impulse entstehen, die ich in den Abend hineingebe.
Frequenzarbeit erlebe ich dabei weniger als etwas, das wir tun, sondern als eine Form von Information und Resonanz. Etwas kann uns berühren, noch bevor wir es gedanklich einordnen können.
Das kann sich sehr unterschiedlich zeigen – als Wärme oder Kribbeln, als ein tieferes Ausatmen, als Bewegung, Weite oder ein inneres Bild. Manchmal auch sehr unspektakulär: als das Gefühl, dass sich etwas ein wenig anders anordnet.
Manchmal ist kaum etwas unmittelbar wahrnehmbar. Auch das gehört dazu.
Ich folge.
Dem Körper.
Dem Moment.
Meiner intuitiven Wahrnehmung.
Und dem, was sich im gemeinsamen Raum zeigt.
So entsteht SOFT & GENTLE nicht aus einem vollständig vorgegebenen Ablauf. Es gibt eine Ausrichtung und verschiedene Zugänge, die ich mitbringe – und gleichzeitig Offenheit dafür, dass der Abend seine eigene Bewegung finden kann.
Ich lade dich ein, dich dir an diesem Abend
neugierig zuzuwenden –
und zu erleben, was sich zeigt.
Was ist gerade da?
Wo entsteht Bewegung –
und wo vielleicht auch nicht?
Was verändert sich,
wenn nichts davon anders sein muss?
Der Abend
SOFT & GENTLE ist ein 90-minütiger Online-Abend und gemeinsamer Erfahrungsraum.
Wir beginnen mit einem gemeinsamen Ankommen. Von dort aus entfaltet sich der Abend in verschiedenen Bewegungen – Zeiten, in denen ich Impulse gebe, Zeiten des eigenen Erfahrens und Momente, in denen wir wieder zusammenkommen.
Du kannst dir dabei den Raum nehmen, den du brauchst: sitzen, liegen, dich bewegen, die Augen offen oder geschlossen halten.
Es braucht keine Vorerfahrung und nichts, was du vorbereiten musst.
Du darfst kommen, wie du gerade bist.
Vielleicht mit Neugier.
Vielleicht müde oder unruhig.
Vielleicht mit etwas, das dich gerade bewegt.
Oder ohne genau zu wissen, wonach du suchst.
Die Intention des Abends ist nicht, etwas an dir zu verändern. Sondern eine weichere, liebevollere Haltung dem gegenüber einzunehmen, was gerade da ist.
Dir selbst ein Stück näher zu kommen –
nicht indem du etwas von dir wegbewegst,
sondern indem du dich dir zuwendest.
Für den Abend
Mach es dir für diese Zeit an einem Ort gemütlich, an dem du möglichst ungestört sein kannst.
Du kannst dir eine Decke, ein Kissen oder etwas Weiches bereitlegen, dessen Berührung du magst, und etwas zu trinken in deine Nähe stellen.
Mehr braucht es nicht.
Die Aufzeichnung des Abends erhältst du im Anschluss und kannst sie in deinem eigenen Tempo noch einmal für dich nutzen.